Präsidentschaftswahl in Frankreich
Aufholjagd von Le Pen bedroht Frankreichs Premier Macron
8. April 2022, 14:49 Uhr aktualisiert am 8. April 2022, 19:59 Uhr
Hat der französische Präsident zu wenig Wahlkampf gemacht, war er sich seiner selbst zu sicher? Weil der Krieg in der Ukraine seinen Terminkalender stark beherrscht, gab sich Emmanuel Macron in den vergangenen Wochen mit einer einzigen Massenkundgebung in Paris zufrieden, reiste nur wenig durchs Land und verweigerte eine TV-Debatte mit den anderen elf Kandidaten. Das schien zu reichen, galt er doch lange als eindeutiger Favorit. Doch kurz vor dem ersten Wahlgang an diesem Sonntag ist der Abstand in den Umfragen vor der Zweitplatzierten Marine Le Pen zusammen geschmolzen: Macron fiel auf 26 Prozent ab, Le Pen stieg auf 23 Prozent auf.
Jetzt weiterlesen mit
- alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
- als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
- einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat